Schimmelpilz und Kondensat
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Bei einer feuchteschutztechnischen Beratung werden Bauteilaufbauten und Anschlussdetails so ausgelegt, dass Feuchteschäden vermieden werden.

 

Hierfür ist in der Regel die Kombination mehrerer Maßnahmen erforderlich (Wärmedämm-Maßnahmen, Windsperren, Feuchtesperren, Belüftung von Hohlräumen), die aufeinander abgestimmt werden. Bei komplizierten Details ist die Gefahr von Feuchteschäden ohne eine bauphysikalische Detailberatung daher sehr groß.

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Berechnung

Die Untersuchung von Bauteilen auf Kondensation im Inneren und Austrocknung erfolgt nach dem graphischen Verfahren von Glaser mittels eines Diffusions-Programms

Schutz vor Schimmelbefall

Schimmelbefall entsteht oft durch:

  • Wärmebrücken
  • Baurestfeuchte
  • eindringende Feuchte von außen
  • aufsteigende Feuchte vom Boden
  • zu hohe Raumluftfeuchte
  • nicht ausreichende Belüftung
  • Bauteilauskühlung, z.B. durch gekippte Fenster

Eine für das Wachsen von Schimmelpilzen notwendige oder gar optimale Feuchte tritt nur unter besonderen Bedingungen auf, insbesondere an Kondensationspunkten (z.B. schlecht gedämmten Kaltwasserleitungen, Wärmebrücken, ungenügend gelüfteteten Räumen)